
Ohne Worte. Ich find’s einfach witzig. Liegt vielleicht am Ricard.
Grow Up! Über die Weigerung, erwachsen zu werden.
Ein treffender Beitrag von Deutschlandradio Kultur für planlose Herren ab 30 (grow up, mp3).
Financial Times Deutschland:
Susanne Osthoff macht es den Deutschen nicht leicht. Erst spricht Osthoff lieber mit Al Dschasira als mit Beckmann oder Kerner. Dann will sie sogar in das Land ihrer Peiniger zurückkehren, anstatt in das ihrer Befreier. Das erscheint unvernünftig und undankbar.
…ist aber genau richtig. Ums kurz zu machen, diese öffentliche Debatte über Frau Osthoffs private Lebensplanung ist einfach unerträglich. Sie bleibt aber offenbar standhaft, entzieht sich nicht zuletzt der lüsternen deutschen Mediengesellschaft, welcher allem Anschein nach der Sinn hauptsächlich nach einem gutem Geschäft mit der Story steht. Stay tough, do your thing! Verstehen Sie? (Telepolis).
“Ich glaube, die Deutschen hassen mich”, sagte Susanne Osthoff in einem Interview mit dem Hamburger Magazin stern. “Keiner steht an meiner Seite, alle versuchen, mich als arme Irre darzustellen, die zwischen Bomben und Minen planlos durch den Irak hüpft.”
Nein, nicht alle.
Hala Jaber in der Times Online:
Terror reborn in Falluja ruins
“In November 2004 I was the last western reporter to leave Falluja before the US Army launched Operation Phantom Fury, an air and land assault aimed at eliminating insurgents from a city that had become a bastion of resistance to coalition rule.
Last weekend I was the first to return independently and it was impossible not to be shocked by the devastation. Huge areas of what were once homes have been flattened. On countless street corners, mountains of rubbish spew plumes of black smoke into the air.
Fields of rubble stretch as far as the eye can see. Here and there children scamper across the ravaged landscape, seeking out larger bricks and rocks for use in laborious rebuilding.
Of the swift reconstruction promised by Baghdad in the wake of the US-led assault, there are only sporadic signs in wealthier areas.”
Zwar etwas älter (November), aber deshalb nicht weniger interessant: Ein Video-Interview mit Khalid Jarrar — dem Mitte des Jahres inhaftierten Blogger aus Baghdad — auf Alive in Baghdad; dieses Blog macht insgesamt einen guten Eindruck und die Macher veröffentlichen auch einen Flickr-Stream.
Sehr empfehlenswert und als Videopodcast von je 59min zu haben (iTunes-Link).
Auf der Webseite findet sich auch eine interessante, kurze Doku rund um eine Rede von Amy Goodman über Independent Media in a Time of War. Ausgesprochen interessant sind dabei die Vergleiche zwischen CNN (Was sieht der Amerikaner im TV) und CNNinternational (und was der Rest der Welt).
Luftsprünge in der Banlieue; eine echte Alternative, falls mir hier doch noch langweilig werden sollte.
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