Jungs, es ist Arbeit hier im Mannheimer Musikpark einen Workshop im Rahmen der TDK Time Warp abzuhalten. Nicht, dass ihr da mit falschen Erwartungen aus der Hauptstadt in die Metropolregion kommt. Hier ist man direkt und will es dann schon wissen.
Monthly Archive for Januar, 2007
Welche Theorie liefert die zutreffendste Beschreibung der Geisteswissenschaften? fragt die ZEIT ihre Leser. Im Gegensatz zu Jochen finde ich mich durchaus in den Ergebnissen wieder. Natürlich ist das bei nur 5 Fragen reduziert und heruntergebrochen. Aus den Beschreibungen zu meinem Ergebnis:
“Die Hermeneutik (von griechisch ἑρμηνεύειν: erklären, deuten, interpretieren) ist die Lehre vom Verstehen. Sie befasst sich mit den geistigen Werken und Gebilden, die der Mensch im Laufe der Geschichte hervorgebracht hat. Wichtigster Untersuchungsgegenstand der Hermeneutik war zunächst der Inhalt der Bibel, später folgten auch andere Textsorten. Im 20. Jahrhundert wurde die Methode von Autoren wie Martin Heidegger oder Hans-Georg Gadamer auf andere Bereiche übertragen. Nicht nur Texte, sondern auch Riten, Gesten, wissenschaftliche Theorien oder Weltanschauungen lassen sich hermeneutisch ergründen. Dabei geht die Hermeneutik von der prinzipiellen Unabgeschlossenheit des Verstehens aus. In Texten oder Äußerungen zeigen sich immer mehr Sinn-Schichten, als auf den ersten Blick erkennbar sind. … Kunst, Literatur, Religion oder Wissenschaft, … diese Gebilde übernehmen wir von früheren Generationen, wir können sie aber auch verändern, indem wir bestimmte Gesetze oder Anschauungen neu interpretieren. (…) Ein wesentlicher Bestandteil des Marxismus ist der historische Materialismus. Dahinter steht die Vorstellung, dass das menschliche Leben maßgeblich durch die Geschichte geprägt wird. Wir befinden uns immer schon in Verhältnissen, die andere geschaffen haben und denen wir uns in der Regel fraglos unterordnen. Gesteuert wird die Geschichte durch die sozioökonomischen Verhältnisse, die Produktions- und Arbeitsbedingungen einer Gesellschaft, im Marxismus auch als ‘Basis’ bezeichnet. Kulturwerke, politische Ideen oder religiöse Anschauungen bilden dagegen den ‘Überbau’ – Bereiche, mit denen es die Geisteswissenschaften klassischerweise zu tun haben.”
….und es wird jetzt schon mit Schlamm geworfen. Dieser Wahlkampf wird sicher dirty.
Heute kommen Jungbusch und Filsbachviertel zu ihrem Recht. Musik gibt’s in der Jungbuscharena von der Groove Guerilla und Dezire aus der polnischen Partnerstadt Bydgoscz. Erstere braucht man wohl kaum noch vorstellen, letztere sind ebenfalls im Soul und RnB zu Hause und bringen als Spezialität einen Mix aus live-Instrumenten und modernen Electronic Sounds mit. Außerdem: Zum ersten Mal findet im Schaufenster der Jungbuschstrasse 17 der Jam im Busch statt, bei dem Musiker von Jazz im Busch mit türkischen Musikern, Künstlern und Jugendlichen aus dem Jungbusch zusammentreffen, unterschiedlichste musikalische Einflüße von Jazz bis Pop und traditioneller türkischer Musik in einen Topf werfen und daraus ein spannendes und gut gewürztes Süppchen kochen, das die ganze Musikalische Vielfalt des Jungbuschs zeigt! Mit dabei sind unter anderem Steffen Rosskopfs Trio 3×2, das auch beim Nachtwandel in der Waschstrasse der Jungbuschtankstelle zu hören war, verschiedene türkische Musiker um Bülent Kapan, Jugendliche der Creative Factory und vielleicht auch der ein oder andere Überraschungsgast aus dem Jazz im Busch-Programm der nächsten Monate.
Unser hiesiges Stadtmagazin “Meier” nennt das hier auf godelta.de einen Blog. Also ich weiß nicht.
Kaum zu glauben, steht aber so auf der Homepage:
Ein Kreis schließt sich. Nach sechzehn Jahren Blumfeld hat Autor, Sänger und Gitarrist Jochen Distelmeyer in Absprache mit den übrigen Bandmitgliedern Andre Rattay (Schlagzeug), Vredeber Albrecht (Keyboards) und Lars Precht (Bass) beschlossen, die Band aufzulösen.
Spex hat die Daten der Abschiedstour. Nie wieder eine neue Version von VERSTÄRKER? Ich stehe unter Schock.
[direktverstärkt; ein paar Zeilen mehr von mir auf Regioactive]
Auf die Frage: ‘Glauben Sie Politikern?’, antworten nur 15 Prozent uneingeschränkt mit ja. Und die müssen Sie im Grunde genommen zum Arzt schicken. (…) Fiktionale Glaubwürdigkeit ist die entscheidende Kategorie, sie erzeugt die Bereitschaft der Leute, den von der Politik vorgezeichneten Weg mitzugehen.
sagt Klaus Kocks im Spiegel-Interview.
Images speak for themselves: the most striking pictures from around the world, unedited, with original sound: draw your own conclusion
Euronews’ No Comment als Video-Podcast.
[via konjovic.de]
Letzte Kommentare