Monthly Archive for Februar, 2008

und wenn….

….man sich dann schon den Arsch mit Akkreditierungen und Vertrags-Gedöns aufreisst, um Konzertfotografie fürs Magazin mit den jeweiligen Fotografen gemeinsam betreiben zu können, dann bekommt man wirklich auch einen dicken Hals, wenn dieses Material dann unkontrolliert durchs Netz/Blogs wandert. Man kann es in dieser Form nicht erlauben, weil man nicht darf. Mein Verständnis für die ein oder andere Abmahnung ist im vergangenen Jahr jedenfalls deutlich gestiegen, auch wenn bisher alles auf einem Wege zu regeln war, der dieses letzte Mittel nicht nötig gemacht hat. grmpf!

Zapp: “Die Knebelverträge von Showstars für Journalisten”

Das passt doch ganz gut zu meinem letzten Beitrag und zu meinen eigenen Erfahrungen. Ein Beitrag in ZAPP vom vergangenen Donnerstag:

Fotos von Popstars. Für die Fans meist kein Problem, sofern sie nah genug dran sind. Ganz anders ergeht es den Profis, die mit ihren Bildern auch andere Fans beglücken wollen. Bevor Fotografen und Kameraleute den Musikzirkus betreten, müssen sie Verträge mit dem Management der Stars und Sternchen unterschreiben. Darin ist klar geregelt, wo sie beim Shooting stehen sollen, wie lange sie überhaupt fotografieren dürfen – und vieles mehr. Robbie Williams ließ sich beispielsweise das komplette Copyright an den Bildern übertragen, im Hamburger Beyoncé-Konzert mussten die Kameras nach einer Minute schon wieder eingepackt werden. Kritische Fragen unerwünscht. Von Pressefreiheit der Bildjournalisten ist also bei Popstars keine Rede. Zapp über Knebelverträge und Zensur im Musikgeschäft.

Text und Video: hier.