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	<title>woweezowee &#187; Ethnologie</title>
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		<title>aber meine Jeans, die gebe ich nicht her</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 13:41:33 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach ja, da war sich der Spiegel Online mal wieder nicht zu schade f&#252;r eine gesch&#252;ttelte Portion Exotismus. Bei so wenig echtem Inhalt darf die Bildergalerie nat&#252;rlich nicht fehlen. Schon klar.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, da war sich der Spiegel Online mal wieder nicht zu schade f&#252;r <a href=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,504697,00.html">eine gesch&#252;ttelte Portion Exotismus</a>. Bei so wenig echtem Inhalt darf die Bildergalerie nat&#252;rlich nicht fehlen. Schon klar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview mit Christoph Antweiler</title>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2007 10:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Anders als die Helden des modischen Theorieschrifttums ist es eben immer noch nicht so, dass die typische Erdenbuergerin von einer kreolischen Mutter und einem migrantischen Vater in einem Flugzeug gezeugt und auf einem Flughafen geboren wird, um ihr Leben dann als transnationale Stadtnomadin in Megacities zu verbringen.
Ein teils sehr humorvolles, aufschlussreiches und mit vielen guten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Anders als die Helden des modischen Theorieschrifttums ist es eben immer noch nicht so, dass die typische Erdenbuergerin von einer kreolischen Mutter und einem migrantischen Vater in einem Flugzeug gezeugt und auf einem Flughafen geboren wird, um ihr Leben dann als transnationale Stadtnomadin in Megacities zu verbringen.</p></blockquote>
<p>Ein teils sehr humorvolles, aufschlussreiches und mit vielen guten Links gespicktes Interview mit Christoph Antweiler &#252;ber sein neues Buch <i>&#8220;Was ist Menschen gemeinsam? &#220;ber Kultur und Kulturen&#8221;</i>, kulturelle Gemeinsamkeiten, Universalien, Differenzen und zudem auch Lob f&#252;r Ethnologie in den Blogs gibt es <a href="http://www.antropologi.info/blog/ethnologie/ethnologie.php?title=mehr_fokus_auf_die_gemeinsamkeiten_der_m&#038;more=1&#038;c=1&#038;tb=1&#038;pb=1">dr&#252;ben auf anthropologi.info</a>.</p>
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		<title>Blogs @UniHD</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Feb 2007 15:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Region Mannheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Rechenzentrum meiner ehemaligen Uni Heidelberg hat einen Blog-Server an den Start gebracht: http://blog.uni-heidelberg.de/.
Erkl&#228;rungen f&#252;r Einsteiger gibt es auch.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Rechenzentrum meiner ehemaligen Uni Heidelberg hat einen Blog-Server an den Start gebracht: <a href="http://blog.uni-heidelberg.de/">http://blog.uni-heidelberg.de/</a>.<br />
Erkl&#228;rungen f&#252;r Einsteiger gibt <a href="http://www.urz.uni-heidelberg.de/Netzdienste/W3/blogs.shtml">es auch</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sie sind Hermeneutiker</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jan 2007 12:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Theorie liefert die zutreffendste Beschreibung der Geisteswissenschaften? fragt die ZEIT ihre Leser. Im  Gegensatz zu Jochen finde ich mich durchaus in den Ergebnissen wieder. Nat&#252;rlich ist das bei nur 5 Fragen reduziert und heruntergebrochen. Aus den Beschreibungen zu meinem Ergebnis:
&#8220;Die Hermeneutik (von griechisch ἑρμηνεύειν: erkl&#228;ren, deuten, interpretieren) ist die Lehre vom Verstehen. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.woweezowee.de/pics/gwtest.jpg" width="300" height="154"/>Welche Theorie liefert die zutreffendste Beschreibung der Geisteswissenschaften? <a href="http://www.evote.de/cgi-bin/evote2/stest.cgi?name=fb85">fragt die ZEIT</a> ihre Leser. Im <a href="http://word2go.blogsome.com/2007/01/27/konstruktivist-oder-existenzialist/"> Gegensatz zu Jochen</a> finde ich mich durchaus in den Ergebnissen wieder. Nat&#252;rlich ist das bei nur 5 Fragen reduziert und heruntergebrochen. Aus den Beschreibungen zu meinem Ergebnis:</p>
<p>&#8220;<b>Die Hermeneutik</b> (von griechisch ἑρμηνεύειν: erkl&#228;ren, deuten, interpretieren) ist die Lehre vom Verstehen. Sie befasst sich mit den geistigen Werken und Gebilden, die der Mensch im Laufe der Geschichte hervorgebracht hat. Wichtigster Untersuchungsgegenstand der Hermeneutik war zun&#228;chst der Inhalt der Bibel, sp&#228;ter folgten auch andere Textsorten. Im 20. Jahrhundert wurde die Methode von Autoren wie Martin Heidegger oder Hans-Georg Gadamer auf andere Bereiche &#252;bertragen. Nicht nur Texte, sondern auch Riten, Gesten, wissenschaftliche Theorien oder Weltanschauungen lassen sich hermeneutisch ergr&#252;nden. Dabei geht die Hermeneutik von der prinzipiellen Unabgeschlossenheit des Verstehens aus. In Texten oder &#196;u&#223;erungen zeigen sich immer mehr Sinn-Schichten, als auf den ersten Blick erkennbar sind. &#8230; Kunst, Literatur, Religion oder Wissenschaft, &#8230; diese Gebilde &#252;bernehmen wir von fr&#252;heren Generationen, wir k&#246;nnen sie aber auch ver&#228;ndern, indem wir bestimmte Gesetze oder Anschauungen neu interpretieren. (&#8230;) Ein wesentlicher Bestandteil des <b>Marxismus</b> ist der historische Materialismus. Dahinter steht die Vorstellung, dass das menschliche Leben ma&#223;geblich durch die Geschichte gepr&#228;gt wird. Wir befinden uns immer schon in Verh&#228;ltnissen, die andere geschaffen haben und denen wir uns in der Regel fraglos unterordnen. Gesteuert wird die Geschichte durch die sozio&#246;konomischen Verh&#228;ltnisse, die Produktions- und Arbeitsbedingungen einer Gesellschaft, im Marxismus auch als &#8216;Basis&#8217; bezeichnet. Kulturwerke, politische Ideen oder religi&#246;se Anschauungen bilden dagegen den &#8216;&#220;berbau&#8217; – Bereiche, mit denen es die Geisteswissenschaften klassischerweise zu tun haben.&#8221;</p>
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		<title>(Medien-)Ethnologie und Weblogs auf mediascapes.de</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Oct 2006 21:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs&#038;Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Interview mit Lorenz animiert mich dazu, doch etwas mehr aus meinen bisherigen Texten und Notizen &#252;ber Weblogs zu ver&#246;ffentlichen. Was meine Fragestellungen an das Thema angeht, bleibe ich hier und nun eben auch da dran.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.mediascapes.de/2006/interview-mit-lorenz-khazaleh/">Interview mit Lorenz</a> animiert mich dazu, doch etwas mehr aus meinen bisherigen Texten und Notizen &#252;ber Weblogs zu ver&#246;ffentlichen. Was meine Fragestellungen an das Thema angeht, bleibe ich hier und nun eben auch <a href="http://www.mediascapes.de">da</a> dran.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vom fremd sein zur Blog-Freundschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Oct 2006 14:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs&#038;Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Lilia Efimova ver&#246;ffentlicht auf ihrem Weblog ein St&#252;ck aus ihrem 2007 erscheinenden Buch &#8220;Remote relationships in a small world&#8221;.
Wie entstehen &#8220;weblog-mediated relationsships&#8221; ist die Frage; am eigenen Beispiel des Kontaktes mit Andrea (hey, lange nicht mehr gebloggt!) zeigt Efimova dies auf. Ich habe bereits die ein oder andere grafische Darstellung von Efimova benutzt, um verschiedenes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lilia Efimova ver&#246;ffentlicht <a href="http://blog.mathemagenic.com/publications/coconstructed.html">auf ihrem Weblog</a> ein St&#252;ck aus ihrem 2007 erscheinenden Buch &#8220;Remote relationships in a small world&#8221;.
<p>Wie entstehen &#8220;weblog-mediated relationsships&#8221; ist die Frage; am eigenen Beispiel des Kontaktes mit <a href="http://zerzaust.blogspot.com/">Andrea</a> <i>(hey, lange nicht mehr gebloggt!)</i> zeigt Efimova dies auf. Ich habe bereits die ein oder andere grafische Darstellung von Efimova benutzt, um verschiedenes rund um Blogs zu erkl&#228;ren. Auch die neue zu diesem Probekapitel ist wieder gro&#223;artig und auf <a href="http://www.flickr.com/photos/mathemagenic/259857443/">Flickr auch mit Anmerkungen</a> versehen.</p>
<blockquote><p>So, what turns familiar stranger-bloggers into blogger-friends? Based on our own case we cannot provide definite answers for everyone, but there are a few factors that did it for us:
<li><b>Reciprocity.</b> Although it took some time to discover that our interests were crossing and expertise were complementary, the fact that we both saw ways of benefiting from communication was important in developing it further.</li>
<li><b>Vulnerable writing.</b> In our case exposing our own uncertainties in writing turned into deeper trust and better understanding of each other.</li>
<li><b>Choice of media.</b> Although our relationship started through weblogs, later on we employed a variety of tools to communicate. The ability to switch from the open-endedness of blogging in public, to the privacy of email, or the immediacy of Skype has helped to interact in ways that would suit our needs best.</li>
</blockquote>
<p>Grab it as long it&#8217;s there! Text und Grafiken gehen aufgrund einer merkw&#252;rdigen Vereinbarung mit dem Verlag offline, sobald das Buch erscheint.</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/10/19/blogberatungcom/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 14:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs&#038;Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was soll man machen? .de war bereits vergeben.
[inspired by Beetlebum, a PR-desaster and a job interview  -- but not yet (really) online!]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.blogberatung.com/beta-beratung.png" width="540" /></p>
<p>Was soll man machen? .de war bereits vergeben.<br />
[<a href="http://blog.beetlebum.de/2006/09/13/beetlebum-blogberatung/">inspired by Beetlebum</a>, <a href="http://del.icio.us/woweezowee/edelman">a PR-desaster</a> and a job interview  -- but not yet (really) online!]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Divergente Blogosph&#228;re</title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/10/14/divergente-blogosphaere/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Oct 2006 19:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs&#038;Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Divergenz (f.) bezeichnet allgemein die Auseinanderentwicklung zweier Objekte (auch: Objekten [wz]) oder Prozesse, ausgehend von einem Ursprung und stellt damit das Gegenteil der Konvergenz dar. 
Die Edelman-Debatte sp&#252;lt sie mal wieder etwas mehr an die Oberfl&#228;che: Die Meta-Debatte &#252;ber das Bloggen, oder wie ich es im vorangegangen Eintrag genannt habe, die Frage nach der Blogkultur.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Divergenz (f.) bezeichnet allgemein die Auseinanderentwicklung zweier Objekte (auch: Objekten [wz]) oder Prozesse, ausgehend von einem Ursprung und stellt damit das Gegenteil der Konvergenz dar. </p></blockquote>
<p>Die <a href="http://www.woweezowee.de/2006/10/14/edlerabsturz/">Edelman-Debatte</a> sp&#252;lt sie mal wieder etwas mehr an die Oberfl&#228;che: Die Meta-Debatte &#252;ber das Bloggen, oder wie ich es im vorangegangen Eintrag genannt habe, die Frage nach der Blogkultur.</p>
<p>Die Ethnologie versteht Kultur in allen ihren Facetten als einen Proze&#223; &#8212; nicht als ein feststehendes, unab&#228;nderliches Faktum. Dies ist auch mein pers&#246;nlicher Ansatz bei meiner Weblogforschung. Als follow-up zu meiner Magisterarbeit, in der ich Weblogs mehr oder weniger in einfacher Art und Weise erkl&#228;rt, in gr&#246;&#223;eren Kontext gestellt, f&#252;r den Einsatz im Bereich der Medienethnologie pl&#228;diert und den damaligen Forschungsstand festgehalten habe, soll im kommenden Jahr meine aktuelle Arbeit ver&#246;ffentlicht werden. Diese tr&#228;gt derzeit den Arbeitstitel: &#8220;Weblog-Divergenzen: zwischen Corporate Blogs, Informationsmanagement und den neuen Playern im globalen Medienmix.&#8221;</p>
<p>Im Zusammenhang mit der angef&#252;hrten Diskussion um die Crap-100 habe ich jetzt nochmal &#252;ber einen Text gelesen, den ich bei der ersten Lekt&#252;re vielleicht etwas untersch&#228;tzt hatte: <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2006/36/8465.php">&#8220;Zugriff verweigert&#8221;</a> von Geert Lovink, eine gek&#252;rzte Zusammenfassung der Einleitung seines Buches &#8220;Zero Comments&#8221;, das 2007 erscheinen soll. Einen anderen Artikel von Lovink hatte ich unter der &#220;berschrift <a href="http://www.woweezowee.de/2006/08/12/673/">Blogger als Netzzyniker auf der Suche nach Wahrheit</a> auf diesem Blog bereits erw&#228;hnt; berechtigte Kritik an seinem Text kam u.a. von <a href="http://www.serner.de/blogs/serner/2006/08/10/digitale-nihilisten-geert-lovink-teil-1-bloggen-als-softwareeffekt/">Sylvia Egger</a>.</p>
<p>&#8220;Zugriff verweigert&#8221; indes regte auf Spreeblick <a href="http://www.spreeblick.com/2006/09/21/you-tube-my-space-flickr-com/"> bereits vor einigen Wochen</a> eine lange Diskussion &#252;ber die Web2.0-&#214;konomie aus. Als zentrale These von Lovinks Text zog Johnny heraus:<br />
<blockquote>Der &#8220;Segen&#8221; von Web 2.0, Social Networks, Medienumw&#228;lzung, &#8220;Graswurzel&#8221;-Dies und Das… alles Bl&#246;dsinn. Denn solange mit der Ver&#228;nderung von Produktionsmethoden und -m&#246;glichkeiten nicht auch neue &#246;konomische Modelle einhergehen, solange wird sich gar nichts &#228;ndern. Das Geld n&#228;mlich, das nunmal, like it or not, einen erheblichen Einfluss auf unser Leben im Kapitalismus hat, wird weiterhin dort verdient, wo es schon immer verdient wurde: Bei den Aggregatoren der Inhalte, nicht bei den Produzenten.</p></blockquote>
<p>Mir sind nun bei der erneuten Lekt&#252;re noch 2 andere Stellen ins Auge gesprungen. Zur Edelman-Debatte passt die folgende ganz gut:<br />
<blockquote>Anstatt die Qualit&#228;t der Produktion und die Kultur des Schreibens, Tagebuchf&#252;hrens und der Reflexion ins Zentrum zu stellen, sind Blogs in einen gnadenlosen Konkurrenzkampf um Aufmerksamkeit geraten, die an der Zahl der Links und »Freunde« gemessen wird. Die Blog-Software hat Millionen Nutzern weltweit eine einfach zu bedienende Publikationsm&#246;glichkeit an die Hand gegeben und so die »Vermassung« des Internet gef&#246;rdert. Doch schon 2005 wurde die Blogsph&#228;re von einer ma&#223;losen &#220;berhitzung erfasst. Die n&#228;chste Welle des Netz-Chauvinismus rollte an. Die Blogs verloren ihren locker-hedonistischen Zug und die ersten begannen, sich nach etwas anderem umzusehen. Der sarkastische Unterton vieler Postings verschwand und machte einer glatten Selbstvermarktung Platz, die gemeinsame Bestimmung von Nachrichtenthemen, wie w&#228;hrend der Wahlkampagne von Howard Dean 2003, wurde von einem prek&#228;ren Blogging nach dem Motto »How To Make Money With Your Blog« abgel&#246;st.</p></blockquote>
<p>Man kommt nach den Ereignissen dieser Woche kaum umhin, dieser Einsch&#228;tzung zuzustimmen. Die andere Stelle, die mich eher in Bezug auf meine eigenen aktuellen Fragestellungen angesprochen hat, lautet:<br />
<blockquote>Zehn Jahre nachdem die Internetkultur popul&#228;r geworden ist, wird sie von widerspr&#252;chlichen Kr&#228;ften derart auseinandergerissen, dass man nicht mehr von allgemeinen Trends sprechen kann, sei es zum Guten oder zum Schlechten. Denn w&#228;hrend permanente Ver&#228;nderung herrscht und strikte Kontrollregime eingef&#252;hrt wurden, geben die monatlich zig Millionen neuen Nutzer dem Medium immer wieder &#252;berraschende Wendungen, indem sie sich mit Vergn&#252;gen bestimmte existierende Anwendungen und Dienste aneignen, wie es kein Marktbeobachter jemals h&#228;tte ahnen k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Diese entgegens&#228;tzlich ziehenden Kr&#228;fte versuche ich &#8212; auf Weblogs bezogen &#8212; mit dem Begriff &#8220;Divergenzen&#8221; zu fassen. Lovink zitiert die Vorstellung, dass es im wesentlichen 2 Zugrichtungen gibt: Eine hin zu totaler Offenheit (Daten, Systeme und die User selbst betreffend) und die andere zu einer neuen Art von Geschlossenheit.</p>
<p>Lovink liest sich durchaus kompliziert und wie die oben verlinkte Kritik zeigt, geht er gelegentlich von falschen Grundannahmen aus. Dennoch steckt in seinen Texten &#252;ber Weblogs doch auch immer ein &#8220;mehr&#8221; an Reflexion &#252;ber Blogs, als sich in anderen Artikeln oder Essays finden l&#228;sst. Ich lese bestimmt nochmal dar&#252;ber bzw. warte gespannt auf das ganze Buch.</p>
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		<title>Musikantenstadl erforscht</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 16:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[TV&#038;Leinwand]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Musikantenstadl im Lichte der Wissenschaften: Nach dem Motto &#8220;sie beforschen uns&#8221; warf ein internationales und interdisziplin&#228;res Forscherteam einen Blick hinter die Kulissen der erfolgreichen TV-Sendung. In der &#8220;Stadl-Familie&#8221; finden Menschen l&#228;ngst vergessen geglaubte Werte: Treue, Sicherheit, Geborgenheit, Stabilit&#228;t und eine klassische Rollenverteilung von Mann und Frau. Die Untersuchungsergebnisse belegen, dass es gerade die sozialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Musikantenstadl im Lichte der Wissenschaften: Nach dem Motto &#8220;sie beforschen uns&#8221; warf ein internationales und interdisziplin&#228;res Forscherteam einen Blick hinter die Kulissen der erfolgreichen TV-Sendung. In der &#8220;Stadl-Familie&#8221; finden Menschen l&#228;ngst vergessen geglaubte Werte: Treue, Sicherheit, Geborgenheit, Stabilit&#228;t und eine klassische Rollenverteilung von Mann und Frau. Die Untersuchungsergebnisse belegen, dass es gerade die sozialen und wirtschaftlichen Ungewissheiten der Moderne sind, die den Musikantenstadl so erfolgreich machen. Die Betrachtung durch den &#8220;fremden Blick&#8221; bietet Erkenntnisse &#252;ber &#246;sterreichische Identit&#228;ten und Konstruktionen alpiner Popul&#228;rkultur, die f&#252;r einheimische Forscher vielleicht unerkannt geblieben w&#228;ren. [<a href="http://www.evifa.de/cms/de/evifa_aktuell/evifa_news_einzelseite/index.html?rssid=686">EVIFA-News</a>]</p></blockquote>
<p>Ich habe mich schon lange gefragt, was die ungebrochene Popularit&#228;t der Volksmusiksendungen ausmacht. Das <a href="http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-9802-4">Buch</a> sollte ich mir also zulegen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ARTE-Doku &#252;ber das musée du quai Branly</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 17:44:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[ARTE sendet heute Abend um 23.15 Uhr eine Dokumentation &#252;ber das neue ethnologische Museum &#8220;musée du quai Branly&#8221; in Paris.
Auf der die Sendung begleitenden Webseite gibt es indes noch viel mehr: Von &#8220;Museumsbesuchen im Videoformat&#8221; bis zu &#8220;kurzen Portr&#228;ts &#252;ber Ethnologen, Philosophen und Filmemacher, die den Blick auf das Fremde, das Andere nachhaltig beeinflusst haben&#8221;.
&#220;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ARTE sendet heute Abend um 23.15 Uhr eine Dokumentation &#252;ber das neue ethnologische Museum <a href="http://www.quaibranly.fr/index.php?id=accueil">&#8220;musée du quai Branly&#8221;</a> in Paris.</p>
<p>Auf der die Sendung begleitenden Webseite gibt es indes <a href="http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/urvoelker/1213654.html">noch viel mehr</a>: Von &#8220;Museumsbesuchen im Videoformat&#8221; bis zu &#8220;kurzen Portr&#228;ts &#252;ber Ethnologen, Philosophen und Filmemacher, die den Blick auf das Fremde, das Andere nachhaltig beeinflusst haben&#8221;.</p>
<p>&#220;ber manche Inhalte und Formulierungen k&#246;nnte man sicher trefflich streiten, aber endlich ist die Ethnologie wieder pr&#228;sent in einem TV-Medium, das sich vom Niveau deutlich von anderen Sendern abhebt (man denke nur an <a href="http://sonneR.antville.org/stories/1457223/">&#8220;die Wilden von SAT1&#8243;</a>). Aber auch das Museum selbst ist unter Ethnologen nicht unumstritten. Teilweise Stereotypen f&#246;rderndes Design und eine undeutliche Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit Frankreichs stehen dabei im Mittelpunkt der Kritik. Eine Zusammenfassung zur &#8220;Paris Museum Controversy&#8221; lieferte <a href="http://www.antropologi.info/blog/anthropology/anthropology.php?title=indigenous_non_western_primitive_the_par">anthropologi.info</a> bereits vor einer Weile.</p>
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		<title>Kritik am Tagesthemen-Beitrag &#252;ber Videos im Netz</title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/09/27/kritik-am-tagesthemen-beitrag-ueber-videos-im-netz/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 16:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs&#038;Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[TV&#038;Leinwand]]></category>

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		<description><![CDATA[Verk&#252;rzt, verknappt, wild zusammengew&#252;rfelt und im Kern ein Beitrag zur Rechtfertigung der PC-GEZ-Geb&#252;hr? M&#246;glich. Mindestens gut begr&#252;ndet ist sie jedenfalls, die Kritik am Beitrag Privates im Internet:
Gerade ist es einem Autoren in den Tagesthemen gelungen, einen Film zu Videos im Internet mit folgenden Themengebieten zusammenzustellen: Grup Tekkan, lonelygirl15, B&#252;rgerjournalismus: Hurrican Katrina und Nahost-Propagandavideos, DJV-Chef Konken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verk&#252;rzt, verknappt, wild zusammengew&#252;rfelt und im Kern ein Beitrag zur Rechtfertigung der PC-GEZ-Geb&#252;hr? M&#246;glich. Mindestens gut begr&#252;ndet ist sie jedenfalls, die Kritik am Beitrag <a href="http://www.tagesschau.de/sendungen/0,1196,OID5942820_OIT5942830,00.html">Privates im Internet</a>:<br />
<blockquote>Gerade ist es einem Autoren in den Tagesthemen gelungen, einen Film zu Videos im Internet mit folgenden Themengebieten zusammenzustellen: Grup Tekkan, lonelygirl15, B&#252;rgerjournalismus: Hurrican Katrina und Nahost-Propagandavideos, DJV-Chef Konken, nochmal Grup Tekkan. Das Resultat war dementsprechend. [Quelle: <a href="http://www.wortfeld.de/2006/09/urghs/">Wortfeld</a>]</p></blockquote>
<blockquote><p>Die ARD h&#228;tte gern GEZ-Geb&#252;hren f&#252;r PC. Mit Beitr&#228;gen wie dem &#252;ber Videos im Internet in dieser Woche in den &#8220;Tagesthemen&#8221; qualifiziert sie sich aber eher f&#252;r den Entzug s&#228;mtlicher Zuwendungen. [Quelle: Handelsblatt-Blogger <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=895">Thomas Kn&#252;wer</a>]</p></blockquote>
<p>Schade, dass Steffen B&#252;ffel &#8212; der in dem Beitrag kurz zu Wort kam &#8212; in <a href="http://www.media-ocean.de/2006/09/25/meine-ca-20-seconds-of-fame/">seinem Blogeintrag zur Sendung</a> keine Stellung zum Inhalt bezieht (sich aber <a href="http://www.wortfeld.de/2006/09/urghs/">auf Wortfeld in den Kommentaren</a> etwas irritiert zeigt). M&#246;glicherweise kommt ihm als Medien- und Blogberater der etwas undifferenzierte Web2.0-Hype nicht ganz ungelegen. Andererseits muss man es begr&#252;&#223;en, wenn &#8220;j&#252;ngere Experten&#8221; in den Mainstreammedien das Wort ergreifen. Nur w&#252;rde ich dann etwas mehr an Qualit&#228;t der Information erwarten &#8212; die alte ethnologische Krankheit eben: Bevor man nur einen Satz zugestanden bekommt, sagt man lieber gar nichts, denn zu differenzieren und Komplexit&#228;ten darzustellen geht so nicht.<br />
Dieses Kommunikationsproblem war der urspr&#252;ngliche Ausl&#246;ser f&#252;r mein Interesse an der Medienethnologie [2 Felder: a) Praktisch: wie bringe ich ethnologische Themen und Experten in die Medien, b) Analytisch: Medien als Feld und Kultur]. So etwas wie dieser Tagesthemen-Beitrag gibt den Vorsichtigen nat&#252;rlich wieder einmal recht.</p>
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		<title>Second Life als Feld</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 14:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Macht eigentlich bereits jemand eine Feldforschung im Second Life? Ethnologisch w&#228;re das sicher extrem spannend. Mit Markus Breuer g&#228;be es einen kompetenten Informanten und Literatur &#252;ber MPRGs sowie Ethnologie im &#8220;virtuellen&#8221; Raum existiert ja auch.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Macht eigentlich bereits jemand eine Feldforschung im <a href="http://www.secondlife.com/">Second Life</a>? Ethnologisch w&#228;re das sicher extrem spannend. Mit <a href="http://notizen.typepad.com/">Markus Breuer</a> g&#228;be es einen <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/site/film/7/">kompetenten Informanten</a> und Literatur &#252;ber MPRGs sowie Ethnologie im &#8220;virtuellen&#8221; Raum existiert ja auch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/09/18/700/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 09:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ethnologischen A-Z von Michael Sch&#246;nhuth &#252;ber Ethnologie: &#8220;Auch Kulturanthropologie, bzw. V&#246;lkerkunde (engl. cultural anthropology, social anthropology, frz. ethnologie; sp. antropologia cultural); die Wissenschaft, die die Daseinsgestaltung menschlicher Kollektive (Gruppen, Netzwerke) im umfassendem Sinn ausgehend von einem holistischen Kulturbegriff erforscht; fr&#252;her zu fremden, fernen und vermeintlich einfachen (&#8221;primitiven&#8221;) Gesellschaften, heute grunds&#228;tzlich zu jeglichen Kollektiven, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.uni-trier.de/kulturglossar/">ethnologischen A-Z von Michael Sch&#246;nhuth</a> &#252;ber <b>Ethnologie</b>: &#8220;Auch Kulturanthropologie, bzw. V&#246;lkerkunde (engl. cultural anthropology, social anthropology, frz. ethnologie; sp. antropologia cultural); die Wissenschaft, die die Daseinsgestaltung menschlicher Kollektive (Gruppen, Netzwerke) im umfassendem Sinn ausgehend von einem holistischen Kulturbegriff erforscht; fr&#252;her zu fremden, fernen und vermeintlich einfachen (&#8221;primitiven&#8221;) Gesellschaften, heute grunds&#228;tzlich zu jeglichen Kollektiven, auch zur eigenen Gesellschaft; methodisch stehen intensive Mikrostudien (mittels &#8220;Feldforschung&#8221;) zu Teilbereichen von Gesellschaften und kulturvergleichende Studien (Cross-Cultural Studies) im Zentrum.&#8221;</p>
<p>[via <a href="http://riemer-o-rama.info/?p=835">Riemer-O-Rama</a>. Vgl. <a href="http://www.woweezowee.de/2006/07/18/entschuldigung-was-nochmal-haben-sie-studiert/">Ethno....was?</a>.]</p>
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		<title></title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/09/15/698/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 16:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ethnologie: aktuell, praktisch und politisch. Sie kann das Brisante im Banalen finden. (Matthias Hennies beim DLF).
[mehr dazu auf antropologi.info]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ethnologie: aktuell, praktisch und politisch. Sie kann das Brisante im Banalen finden. (<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/543033/">Matthias Hennies beim DLF</a>).</p>
<p>[<a href="http://www.antropologi.info/blog/ethnologie/ethnologie.php?title=alltagsforschung_hoppla_da_steckt_ja_vie&#038;more=1&#038;c=1&#038;tb=1&#038;pb=1">mehr dazu auf antropologi.info</a>]</p>
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		<title>Entschuldigung, was nochmal haben Sie studiert?</title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/07/18/entschuldigung-was-nochmal-haben-sie-studiert/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jul 2006 09:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[*schrei* E-T-H-N-O-L-O-G-I-E. Jeder Ethnologiestudent kennt die Frage danach, was &#8220;Ethnologie eigentlich ist&#8221;. [Anm.: Nicht, dass jemand denkt, nach dem Studium habe sich das erledigt -- it's getting worse!] Und jeder schafft sich im Laufe der Zeit seine eigene Strategie und Formulierungen, um ohne allzu viele Umschweife eine Erkl&#228;rung zu geben. Dass dies gar nicht so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*schrei* E-T-H-N-O-L-O-G-I-E. Jeder Ethnologiestudent kennt die Frage danach, was &#8220;Ethnologie eigentlich ist&#8221;. [Anm.: Nicht, dass jemand denkt, nach dem Studium habe sich das erledigt -- it's getting worse!] Und jeder schafft sich im Laufe der Zeit seine eigene Strategie und Formulierungen, um ohne allzu viele Umschweife eine Erkl&#228;rung zu geben. Dass dies gar nicht so leicht ist, wie man denken k&#246;nnte, beweist z.B. die Debatte um den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie">wikipedia-Eintrag</a> &#252;ber dieses Fach. <a href="http://www.evifa.de/cms/de/evifa_aktuell/evifa_news_einzelseite/index.html?rssid=592">Evifa (virtuelle Fachbibliothek Ethnologie) berichtete</a> vor kurzem:<br />
<blockquote>Seit einiger Zeit wird in der Wikipedia der Artikel zur &#8220;Ethnologie&#8221; als zu &#8220;d&#252;nn&#8221; und teilweise &#8220;unbrauchbar&#8221; kritisiert. Diskutiert und von einigen gefordert wurde bereits die L&#246;schung, weil insbesondere der historische Teil vor allem durch L&#252;cken gl&#228;nzt. Aber auch in der Definition des Gegenstandes des Faches ist man sich nicht einig, wie anhand der Diskussionsbeitr&#228;ge zum Artikel verfolgt werden kann. Angesichts der zunehmenden Bedeutung der Wikipedia als Informationsressource gro&#223;er Teile der Bev&#246;lkerung ist eine mit den aktuellen Fachdiskussionen mehr &#252;bereinstimmende Darstellung der Inhalte und Geschichte des Faches dringend erw&#252;nscht. Entsprechend ist ein Hinweis direkt am Anfang der Seite als Hilferuf zu verstehen. Es scheint aber so, als halte sich die Fachwelt vornehm zur&#252;ck.</p></blockquote>
<p>Aus dem <a href="http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/mix.php">antropologi.info Ethnologie-Forum</a> habe ich nun aber etwas fischen k&#246;nnen: Eine <a href="http://protest.twoday.net/stories/1918238/">Rede</a> von <a href="http://www.fak12.uni-muenchen.de/vka/Mitarbeiter/Knorr.html">Dr. Alexander Knorr</a>, der am Institut f&#252;r Ethnologie und Afrikanistik der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen forscht und lehrt. In hitziger Atmosph&#228;re &#8212; n&#228;mlich im Rahmen von <a href="http://protest.twoday.net">Protesten gegen schlechte Lehrbedingungen</a> am Institut &#8212; gibt er mit seinem sehr ruhig gehaltenen Vortrag einen guten Einblick, was unter Ethnologie zu verstehen ist und zur Relevanz des Faches. Gewiss, die Schattenseiten in der Geschichte der Ethnologie sind im Rahmen dieses &#246;ffentlichen Auftrittes weitestgehend ausgeblendet. Dennoch k&#246;nnte ich sicher keine bessere und leichter verst&#228;ndliche Erkl&#228;rung geben &#8212; auf die oben genannte Frage versucht man sich auch deutlich k&#252;rzer zu halten.</p>
<p>&#8211;> <b><u>MP3:</u></b> <a href="http://hosted.fabianklenk.info/ethno/protest_marienplatz_Knorr.mp3">Rede von Alexander Knorr</a> auf dem Marienplatz in M&#252;nchen, Mai 2005.</p>
<p>&#8211;> <a href="http://del.icio.us/woweezowee/ethnologie">Meine del.icio.us-bookmarks &#8216;ethnologie&#8217;.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausz&#252;ge aus meiner Magisterarbeit &#252;ber Weblogs</title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/06/17/auszuege-aus-meiner-magisterarbeit-ueber-weblogs/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jun 2006 14:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs&#038;Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Da dieses Blog ja seinen Ursprung darin fand, dass ich f&#252;r meine Magisterarbeit &#8220;Das Ph&#228;nomen Weblogs: Ein Beitrag zur Medienethnologie&#8221; selbst Erfahrungen als Blogger sammeln wollte, weise ich hier nat&#252;rlich auch darauf hin, dass ich auf Mediascapes Ausz&#252;ge der Arbeit als PDF online gestellt habe.
Genauer: Einleitung, Kapitel 4 und Literatur. Wer nochmal ein paar Bloghighlights [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da dieses Blog ja seinen Ursprung darin fand, dass ich f&#252;r meine Magisterarbeit &#8220;Das Ph&#228;nomen Weblogs: Ein Beitrag zur Medienethnologie&#8221; selbst Erfahrungen als Blogger sammeln wollte, weise ich hier nat&#252;rlich auch darauf hin, dass ich auf <a href="http://www.mediascapes.de/">Mediascapes</a> Ausz&#252;ge der Arbeit als PDF online gestellt habe.</p>
<p>Genauer: Einleitung, Kapitel 4 und Literatur. Wer nochmal ein paar Bloghighlights aus 2004/2005 nachlesen m&#246;chte, wird in Kapitel 4 sicher f&#252;ndig. Die Literaturliste mag f&#252;r die ein oder anderen interessant sein, die sich auch f&#252;r diese Themenrichtung interessieren.</p>
<p>Inhalt:</p>
<p><b>Einleitung</b> (&#8221;Der Krieg ist vorbei, Leute!&#8221;).</p>
<p>4.	<b>Fallbeispiele: Rolle der Weblogs als Medien</b><br />
4.1	&#214;ffentlichkeit und Demokratisierungseffekte<br />
4.1.1	Rathergate, Easongate, Gannongate: US-Blogs gegen den Medienmainstream<br />
4.1.2	Die Iranische Blogosph&#228;re: Gegen Zensur<br />
4.2	Weblogs alternativ-journalistisch genutzt<br />
4.3	Blogger als Berichterstatter und Augenzeugen<br />
4.3.1	Statt &#8220;embedded&#8221; im Irak: Bloggen aus dem Irak.<br />
4.3.2	Augenzeugen der Katastrophe: Tsunamiblogs</p>
<p>7.	<b>Literaturverzeichnis</b></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Claus Christian Malzahn: Multikulti ist eine Realit&#228;t</title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/04/06/claus-christian-malzahn-multikulti-ist-eine-realitaet/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 01:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik (D)]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Kommentar von Claus Christian Malzahn &#8212; ebenfalls Erwiderung auf Barings BILD-Interview &#8212; &#252;berrascht mich sehr; und zwar positiv:
Es ist deshalb h&#246;chste Zeit, mit ein paar Mythen aufzur&#228;umen: Weder Rot-Gr&#252;n oder die naiven Multikulti-Bef&#252;rworter tragen die Hauptschuld an der jetzigen Integrationsmisere. Der Mann hei&#223;t Helmut Kohl. Einwanderungspolitik hat diesen Kanzler, der das Land immerhin von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser <a href="http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,409905,00.html">Kommentar von Claus Christian Malzahn</a> &#8212; ebenfalls Erwiderung auf <a href="http://www.woweezowee.de/2006/03/29/getaeuschter-arnulf-baring/">Barings BILD-Interview</a> &#8212; &#252;berrascht mich sehr; und zwar positiv:<br />
<blockquote>Es ist deshalb h&#246;chste Zeit, mit ein paar Mythen aufzur&#228;umen: Weder Rot-Gr&#252;n oder die naiven Multikulti-Bef&#252;rworter tragen die Hauptschuld an der jetzigen Integrationsmisere. Der Mann hei&#223;t Helmut Kohl. Einwanderungspolitik hat diesen Kanzler, der das Land immerhin von 1982 bis 1998 regierte, trotz t&#252;rkischer Schwiegertochter nicht interessiert. Eisern wurde am deutschen Blutrecht festgehalten, Einwanderung wurde nicht gesteuert, sondern entwickelte sich anarchisch &#252;ber das Asylrecht oder den Nachzug von Gastarbeiter-Familien. F&#252;r in Deutschland lebende ausl&#228;ndische Kinder galt damals nicht einmal grunds&#228;tzlich die Schulpflicht &#8211; wer nur &#8220;geduldet&#8221; wurde, brauchte ja nicht Lesen und Schreiben zu lernen.</p>
<p>Als in Deutschland dann Anfang der Neunziger Jahre in Solingen, M&#246;lln und Rostock-Lichtenhagen Menschen verbrannt wurden und Flammen aus Asylunterk&#252;nften loderten &#8211; war Kohl nicht da. Der Mann, der so viel &#252;ber die Macht von Symbolen wusste, lie&#223; sich mit den ausl&#228;ndischen Opfern nicht fotografieren. Er besuchte nicht einmal die Tatorte. Warum? Weil die Opfer keine Deutschen waren? Die Antwort steht noch aus.</p></blockquote>
<p>Wenn man Artikel von Malzahn des&#246;fteren liest, wei&#223; man, dass er durchaus Schlu&#223;folgerungen zum politischen Zeitgeschehen zieht, denen ich nie zustimmen w&#252;rde. Aber in der Tat, diese Forderung unterschreibe ich sofort: Aufr&#228;umen mit Mythen. <s>Wahrnehmung justieren, Herr Baring, Stoiber, BILD &#038; Co. &#8230; !</s> *</p>
<p>* Ich r&#228;ume ein, das ist nat&#252;rlich Unsinn. Da wird eine Agenda verfolgt, die solche Themen nur mi&#223;braucht um ganz andere Ziele zu erreichen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Heribert Prantl: 10 Regeln um Integration zu verhindern</title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/04/05/heribert-prantl-10-regeln-um-integration-zu-verhindern/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Apr 2006 11:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik (D)]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt zehn Regeln, an die man sich halten muss, um den Ausl&#228;ndern in Deutschland den Weg zur Integration erfolgreich zu verbauen. Der Politik ist es seit dem Aufruhr &#252;ber die Zust&#228;nde an der R&#252;tli-Schule in Berlin gelungen, viele dieser Regeln zu beherzigen. 
Die Regeln nachlesen und nicht beherzigen: &#8220;Die zweite Deutsche Einheit&#8221; auf sueddeutsche.de.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es gibt zehn Regeln, an die man sich halten muss, um den Ausl&#228;ndern in Deutschland den Weg zur Integration erfolgreich zu verbauen. Der Politik ist es seit dem Aufruhr &#252;ber die Zust&#228;nde an der R&#252;tli-Schule in Berlin gelungen, viele dieser Regeln zu beherzigen. </p></blockquote>
<p>Die Regeln nachlesen und <i>nicht</i> beherzigen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/344/73271/">&#8220;Die zweite Deutsche Einheit&#8221; auf sueddeutsche.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein ethnologischer Blick auf Vinyl- und Musikliebhaber</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2006 15:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Between the Grooves&#8221; von Joern Mueller: A MA-Thesis in the Social Sciences on the common culture of music lovers and collectors and their distictive behaviour, Heidelberg 2004
[Anm.: Ich wirke bei mediascapes.de mit -- sobald es dort mit Journal oder Blog losgeht, wird sich hier eine Info dazu finden.]
Dazu passend (insbesondere zur Debatte um die Novelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mediascapes.de/betweenthegrooves/indexvinyl.htm">&#8220;Between the Grooves&#8221; von Joern Mueller</a>: A MA-Thesis in the Social Sciences on the common culture of music lovers and collectors and their distictive behaviour, Heidelberg 2004</p>
<p>[Anm.: Ich wirke bei <a href="http://www.mediascapes.de">mediascapes.de</a> mit -- sobald es dort mit Journal oder Blog losgeht, wird sich hier eine Info dazu finden.]</p>
<p>Dazu passend (insbesondere zur Debatte um die <a href="http://www.maingold.com/2006/03/26/gleiche-qualitaet-fuer-nix/">Novelle des Urheberrechts</a>) gibt es noch dieses Fundst&#252;ck: Die Magisterarbeit (selbst noch nicht gelesen) <a href="http://userpage.zedat.fu-berlin.de/~pedro/magister/internet_indies.html">&#8220;Internet und Independent Labels&#8221;</a> von Peer G&#246;bel, ebenfalls aus 2004.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schule und Integration</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Apr 2006 21:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik (D)]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berliner R&#252;tli-Hauptschule ist nun als Paradebeispiel f&#252;r gescheiterte integrative Schulpolitik in aller Munde. Nat&#252;rlich l&#228;uft die Diskussion im Rahmen dessen ab, was man in Deutschland unter den Stichworten &#8220;Migration und Integration&#8221; versteht. Tanjev Schultz kommentiert auf s&#252;ddeutsche.de:
Politiker reagieren auf die Berliner Schulprobleme wie gehabt: Die einen sind hysterisch, die anderen hilflos. Dabei w&#228;re eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.woweezowee.de/pics/sse.jpg" />Die Berliner R&#252;tli-Hauptschule ist nun als Paradebeispiel f&#252;r gescheiterte integrative Schulpolitik in aller Munde. Nat&#252;rlich l&#228;uft die Diskussion im Rahmen dessen ab, was man in Deutschland unter den Stichworten &#8220;Migration und Integration&#8221; versteht. <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/202/73129/">Tanjev Schultz kommentiert auf s&#252;ddeutsche.de</a>:<br />
<blockquote>Politiker reagieren auf die Berliner Schulprobleme wie gehabt: Die einen sind hysterisch, die anderen hilflos. Dabei w&#228;re eine Diskussion &#252;ber die Struktur und die Kultur des Schulsystems notwendiger denn je. (&#8230;) Die einfallslosen Reaktionen vieler Politiker folgen dabei dem gleichen Muster des Unsichtbarmachens: Wer aufmuckt, soll einfach verschwinden. Die einzige P&#228;dagogik, die Politiker wie Edmund Stoiber und Wolfgang Bosbach beherrschen, ist schwarze P&#228;dagogik. Drohen, verbieten, wegsperren, rauswerfen. Der Kampf um Anerkennung, den t&#252;rkische und arabische Jugendliche f&#252;hren, wird reduziert auf Gewalt und Gegengewalt. (&#8230;) Wichtiger noch als die Struktur ist die Schulkultur. (&#8230;) Eine bessere F&#246;rderung der Kinder zu organisieren, ist eine nationale Aufgabe.</p></blockquote>
<p>Deshalb m&#246;chte ich Lesern von woweezowee, die sich dem Thema etwas intensiver widmen wollen und dabei auch nicht scheuen, den Blick &#252;ber den Tellerand hinaus zu wagen, ein umfangreiches und ausgesprochen interessantes Buch ans Herz legen:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3830911556/qid%3D1144008947/303-0844440-4065049">Staat &#8211; Schule &#8211; Ethnizit&#228;t</a> von Werner Schiffauer, Gerd Baumann, Riva Kastoryano und anderen. Aus der Amazon-Kurzbeschreibung:<br />
<blockquote>&#8220;Am Beispiel von Jugendlichen aus t&#252;rkischen Einwandererfamilien wurde in diesem Buch untersucht, wie der Prozess der politischen Enkulturation in Frankreich, England, den Niederlanden und in Deutschland abl&#228;uft. Dazu wurden ethnologische Feldforschungen an Schulen in Berlin, Rotterdam, London und Paris durchgef&#252;hrt. Dabei stand die Frage im Vordergrund, wie der sozialisatorische Prozess aussieht, durch den ein Individuum die geistigen Vorstellungen und Verhaltensmuster erlangt, die erforderlich sind, um als Mitglied einer politschen Kultur mitzuwirken.&#8221;</p></blockquote>
<p> Ausz&#252;ge einer Rezension der ZEIT finden sich bei den <a href="http://perlentaucher.de/buch/13348.html">Perlentauchern</a>.</p>
<p>Diese vergleichende Studie ist sehr umfassend. Bei &#214;rtlichkeiten und Lehrmaterial angefangen, &#252;ber eine Analyse des Umgangs mit Themen wie Religion, Ordnung, Gerechtigkeit, Autorit&#228;t und einer Analyse der unterschiedlchen Auffassungen von kultureller Identit&#228;t hin zu genauerer Betrachtung des Unterrichts und vielen O-T&#246;nen der Informanten aus dem Lehrer- und Sch&#252;lerkreis, ergeben sich sehr genaue Bilder der jeweiligen Schulsysteme, der Schulkultur und den jeweils verfolgten Ans&#228;tzen zur Integration.<br />
<span id="more-642"></span><br />
In keinem der L&#228;nder hat man bisher den goldenen Weg gefunden. Was beabsichtigt wird durch die Curricula und wie es letztendlich umgesetzt und von Seiten der Sch&#252;ler aufgenommen wird, das ist schon teilweise wirklich erstaunlich, mehrmals paradox &#8211; ein Schmunzeln kann sich der Leser manchmal nicht verkneifen, auch wenn das Thema sehr ernst angegangen wird.</p>
<p>Doch ein Fall sticht heraus: W&#228;hrend in den Niederlanden, GB und Frankreich wenigstens klar definierte und vorgegebene Konzepte verfolgt werden, zeichnet sich die deutsche Schule gnadenlos durch ein Fehlen jedes &#252;bergreifenden Konzeptes aus (nein, <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22371/1.html">sowas gilt nicht</a>). Es bleibt in den H&#228;nden der einzelnen Lehrerkollegien, Ziele zu definieren und Wege und Mittel hierzu zu finden.</p>
<p>So heisst es denn auch im fazitartigen Epilog (das folgende lange Zitat kann das ausf&#252;hrlichere Lesen im Buch nicht ersetzen &#8211; insbesondere wenn man der Logik der Argumentation <i>wirklich</i> klar folgen will; das geht nur mit der gro&#223;en Vielzahl an Beispielen im Hinterkopf, die diese Studie liefert.):</p>
<blockquote><p>In der politischen Kultur der BRD tritt Neulingen ein ausgesprochenes Misstrauen gegen&#252;ber, das der pers&#246;nlichen demokratischen Eignung und Wahrhaftigkeit gilt. Klar aus der historischen Katastrophe der Weimarer Republik abgeleitet, der &#8216;Demokratie mit zu wenig Demokraten&#8217;, ist das Vertrauen in die blo&#223;en Institutionen des demokratischen Staates nachhaltig ersch&#252;ttert und kommt innere &#220;berzeugung als weiteres Kriterium f&#252;r die Zuerkennung von Partizipationsrechten ins Spiel. Diese grunds&#228;tzliche Skepsis bei allen Angelegenheiten der &#8216;Verfassungstreue&#8217; richtet sich auf die Verinnerlichung demokratischer Prinzipien als positiv verstandener Normenkontrolle durch das Gewissen der einzelnen B&#252;rger. Auf Immigranten, deren Loyalit&#228;t besonderen Zweifeln ausgesetzt ist, wirkt diese Konzeption der &#8216;wehrhaften Demokratie&#8217; aber praktisch als Stolperstein, der Exklusionseffekte beg&#252;nstigt.</p>
<p>Trotz der programmatischen Relevanz von individuellem Gewissen und innerer &#220;berzeugung greift <b>in der Praxis ein paternalistisches System mit Expertenhoheit, das Unterwerfung unter deren Evaluation fordert, ohne die Standards klar zu vermitteln</b>. Die Undurchsichtigkeit der Erwartungen, die konstanten Zweifel an der Tragf&#228;higkeit der demokratischen Grundhaltungen und die besonderen Schwierigkeiten, Einwanderer &#252;berhaupt in eine Nation aufzunehmen, die als Werte- und Schicksalsgemeinschaft vorgestellt wird (und die dar&#252;ber hinaus erst k&#252;rzlich das Prinzip der Abstammungsgemeinschaft relativiert hat), hat ein <b>Vakuum der Sprachlosigkeiten</b> produziert, in dem die eingewanderten Bev&#246;lkerungsgruppen sich als negativ definiertes Kollektiv der &#8216;Nicht-Deutschen&#8217; wiederfinden: Worin ihr tats&#228;chlicher Beitrag und auch ihr gesellschaftliches Potential besteht, bleibt weitgehend unausgesprochen.</p>
<p>Auf die Nachkommen der Immigranten hat dieses (Ver-)Schweigen sich nachhaltig ausgewirkt. Die Jugendlichen an der Berliner Schule [nicht die R&#252;tli, Anm.: woweezowee] sahen sich nicht als Repr&#228;sentanten von Herkunftskulturen, deren einzelne Besonderheiten und Probleme sie st&#228;rker ber&#252;cksichtigt sehen wollten; statt dessen verorteten sie sich in gr&#246;&#223;eren Kollektiven: in der umfassenden Gruppe der &#8216;Ausl&#228;nder&#8217;, der pauschalen Lage des Arbeitsmarktes oder &#8211; bei der Frage nach ungerechten Zust&#228;nden und Visionen einer besseren Zukunft &#8211; sogar im Rahmen der Weltwirtschaft. Angesichts der limitierenden Bedingungen des deutschen Diskursfeldes scheint es schwierig, den Anspruch auf Zugeh&#246;rigkeit offensiv mit Bezug auf die Situation in Deutschland zu formulieren.</p>
<p>Man m&#252;sse wohl einen neuen Staat gr&#252;nden, um all den hybriden Identit&#228;ten derjenigen, die &#8216;deutsch-halb-halb&#8217; seien, Raum zu geben, &#252;berlegte eine Sch&#252;lerin einmal und <b>wies damit exakt auf das Problem <u>nicht existenter Integrationskonzepte</u> hin;</b> zugleich tat sie dies mit dem bezeichnenden Misstrauen, ob die Deutschen sich wohl je &#228;ndern k&#246;nnten, das ihr in Berlin beigebracht worden war.</p></blockquote>
<p>Wer immer die R&#252;tli-Schule jetzt als Horrorbeispiel schlechthin auff&#252;hrt (und im schlimmsten Fall alles auf die Sch&#252;ler und ihre &#8220;Kultur und Tradition&#8221; schieben will), sollte mal einen Schritt zur&#252;cktreten und diese Studie zur Hand nehmen. Sie zeigt deutlich, dass die Fehler auf allen Seiten gemacht wurden und werden; gleichzetig zeigt sich durch die Beispiele der anderen L&#228;nder auch auf, welche Konzepte dort angewandt werden und wie diese wirken. Die politisch Verantwortlichen und auch der einzelne Lehrer oder Verb&#228;nde k&#246;nnten sich ja mal die M&#252;he machen, die besten Ans&#228;tze herauszuziehen und ein wirkliches Konzept f&#252;r Schule und Integration in Deutschalnd auf die Beine zu stellen. Allein &#8211; mir fehlt der Glaube. Pauschales Holterdipolter ist eben doch um ein vielfaches einfacher, und der S&#252;ndenbock scheint mir im Falle der R&#252;tli-Schule auch schon l&#228;ngst gefunden zu sein. Dabei ist alles nicht neu und viel wurde bereits dazu publiziert. Nehmen wir die immer wieder thematisierte Jugendgewalt: Bereits 1996 erschien die Ethnographie einer Jugendbande <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3518390015/qid=1144012148/sr=1-1/ref=sr_1_2_1/303-0844440-4065049">&#8220;Turkish Power Boys&#8221;</a> von Hermann Tertilt.</p>
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		<title>The German word for line is Schlange</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Mar 2006 12:14:25 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik (D)]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,k-6896,00.html"><img src="http://www.woweezowee.de/pics/gsb.jpg" width="420" height="50" </a/></p>
<p>Die internationale Ausgabe des Spiegel Online erkl&#228;rt dem englischsprachigen Leser seit einiger Zeit &#8220;<i>die Deutschen</i>&#8220;. </a><a href="http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,k-6896,00.html">Dort lernt man</a> z.B., dass des Deutschen Hund &#252;berall hinschei&#223;en darf, jeder Deutsche sich hinterm Steuer wie Ferraris Michael f&#252;hlt, die Sache mit &#8220;in Reih&#8217; und Glied&#8221; nicht mehr so gut funktioniert wie noch vor 70 Jahren und dass der Blickkontakt beim gegenseitigen zuprosten mit Bier das eigentlich Entscheidende beim Saufen ist.</p>
<p>Die Artikelserie schwankt so zwischen &#8220;zum schmunzeln&#8221; und einem gro&#223;en &#8220;g&#228;hn&#8221;; interessant ist aber, wie offensichtlich Stereotypisierung ist, wenn es sich um die eigene Kultur/Gesellschaft handelt. So ist der ironische Unterton in den Artikeln auch nicht wirklich zu &#252;berlesen. Geht es aber um &#8220;die Amis&#8221;, &#8220;die Moslems&#8221; und alle anderen Gro&#223;konstruktionen, dann bleibt man als deutscher Schreiberling doch allzu leicht im ernsten Ton und verkauft auch mal ein Stereotyp als allgemeing&#252;ltige Realit&#228;t oder unver&#228;nderliches kulturelles Stigma. Aber ich schweife ab&#8230;.</p>
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		<title>Bewerbungstips</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Mar 2006 02:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik (D)]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter M&#252;hlbauer nimmt sich der Bewerbung an und macht sich ein paar Gedanken &#252;ber diese als Ritual unserer Zeit:
Die Bewerbungsmappe und das Bewerbungsfoto dienen dann als (auch finanziell deutlich sp&#252;rbares) &#8220;Opfer&#8221;, die immer strengere Form der Bewerbung, in mehrw&#246;chigen Zwangskursen vom Arbeitsamt gelehrt, als &#8220;Ritual&#8221;. Hinzu kommt, dass die Bewerbungstechniken, wie in der Magie &#252;blich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter M&#252;hlbauer nimmt sich der <i>Bewerbung</i> an und <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22146/1.html">macht sich ein paar Gedanken &#252;ber diese als Ritual unserer Zeit</a>:<br />
<blockquote>Die Bewerbungsmappe und das Bewerbungsfoto dienen dann als (auch finanziell deutlich sp&#252;rbares) &#8220;Opfer&#8221;, die immer strengere Form der Bewerbung, in mehrw&#246;chigen Zwangskursen vom Arbeitsamt gelehrt, als &#8220;Ritual&#8221;. Hinzu kommt, dass die Bewerbungstechniken, wie in der Magie &#252;blich, als Geheimwissen &#252;bermittelt werden &#8212; was sich bereits an der Auskunftsfreudigkeit der Arbeitsagentur oder ihrer ausgelagerten Veranstalter gegen&#252;ber der Presse gut beobachten l&#228;sst. Sowohl das in Agentur umbenannte Arbeitsamt als auch die privaten Kursveranstalter blieben eine Antwort auf die Frage was nun genau in den mehrw&#246;chigen Bewerbungskursen vermittelt wird schuldig.</p></blockquote>
<p>F&#252;r eine zweist&#252;ndige Hochschulabsolventen- und Akademikerrunde, der ich vergangene Woche im hiesigen Arbeitsamt beiwohnen durfte, kann ich die vermittelten Inhalte gerne nachreichen. <i>Handfeste</i> Tips zu den Bewerbungstechniken waren u.a., dass man ein Anschreiben und einen Lebenslauf br&#228;uchte (I didn&#8217;t expect that!); letzterer solle 2 Seiten nicht &#252;berschreiten. Insbesondere h&#228;ngen geblieben sind aber die Stichworte zu der Frage, was denn nun konkret da rein geh&#246;re und zu schreiben w&#228;re: &#8220;<i>besch&#246;nigen, ausbauen, kleine L&#252;gen</i>&#8221; und alles weitere in dieser Richtung sei ok. Nur bitte nicht soviel davon, dass man sich aus der selbstkonstruierten Verstrickung im Bewerbungsgespr&#228;ch nicht auch wieder herauswinden k&#246;nnte.</p>
<p>Nun, auf die Idee kommt ja schlie&#223;lich auch keiner von selbst. :o</p>
<p>[Nachtrag: Bitte unbedingt den <a href="http://www.woweezowee.de/2006/03/20/bewerbungstips/#comments">Trackback</a> und die dortigen Links beachten.]</p>
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		<title>Ein muslimisches Manifest mit G&#8217;schm&#228;ckle</title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/03/04/ein-muslimisches-manifest-mit-gschmaeckle/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Mar 2006 11:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik (Welt)]]></category>

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		<description><![CDATA[
we strongly disagree with and condemn those who promote or practice tyranny and violence in the name of Islam. We hope that their misguided deeds will not blacken our noble religion — which is indeed a path to God and a call for peace. 
Das Muslim Manifesto an sich klingt ganz gut. Von Nationalreview &#252;bernommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.woweezowee.de/pics/muslimmanifest.jpg" width="310" height="60"/></p>
<blockquote><p>we strongly disagree with and condemn those who promote or practice tyranny and violence in the name of Islam. We hope that their misguided deeds will not blacken our noble religion — which is indeed a path to God and a call for peace. </p></blockquote>
<p>Das <a href="http://muslimmanifesto.org/index.html">Muslim Manifesto</a> an sich klingt ganz gut. Von <a href="http://www.nationalreview.com/comment/akyol_baran200603010816.asp">Nationalreview</a> &#252;bernommen findet es sich seit gestern auch auf der internationalen Version <a href="http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,404005,00.html">des SpOn</a>. Zu den Initiatoren heisst es da:<br />
<blockquote>Mustafa Akyol is a writer and journalist based in Turkey; Zeyno Baran is director of International Security and Energy Programs at The Nixon Center. In February 2006, she was a &#8220;Distinguished Visitor&#8221; to the American Academy in Berlin.</p></blockquote>
<p> NationalReview (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/National_Review">Wikipedia</a>) und NixonCenter (<a href="http://www.nixoncenter.org/index.cfm?action=showpage&#038;page=missionstatement">Mission Statement</a>), das hat ja schon ein kleines G&#8217;schm&#228;ckle. Schlimmer wird es allerdings auf dem Blog <a href="http://www.thewhitepath.com">The White Path</a> von Mitinitiator Mustafa Akyol. Dort kann man erfahren, dass er sich &#8212; neben vielen vern&#252;nftigen Positionen &#8212; mit den konservativen bis rechten Christen verbunden f&#252;hlt und so z.B. auch pro Intelligent Design argumentiert. Einen Artikel der LA Times (&#8221;<a href="http://www.latimes.com/news/opinion/commentary/la-op-prager13nov13,0,5189241.story?coll=la-news-comment-opinions">Five questions non-Muslims would like answered</a>&#8220;) <a href="http://www.thewhitepath.com/archives/2005/11/five_answers_to_prager_about_islam.php">beantwortete</a> er im November u.a. mit dem Apell an moderate Muslime, sich noch mehr Geh&#246;r zu verschaffen:<br />
<blockquote>First, Mr. Pager asks, &#8220;Why are you so quiet?&#8221;, relating to the lack of powerful condemnations from Muslims to atrocities committed in the name of Islam. Well, not all Muslims are quiet and some do speak out, but it is true that this is not enough. The lack of a real strong stance against terrorism among the masses in the Islamic world is a real problem.</p></blockquote>
<p>Damit hat er vollkommen recht, doch eindeutig schade ist es, dass dieses medienwirksame Manifest nun ausgerechnet aus dieser Ecke des Spektrums kommt. Interessant, gut und in weiten Teilen zustimmingsw&#252;rdig bleibt dennoch ein wenig Unbehagen zur&#252;ck. Jedenfalls handelt es sich um keine Stimme &#8220;moderater&#8221; Muslime; zumindest bringe ich f&#252;r mich &#8220;moderate Religion&#8221; nicht mit Intelligent Design &#252;berein und das gilt f&#252;r Islam wie jede andere Religion (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus">Wikipedia: Kreationismus</a>; Die ZEIT: &#8220;<a href="http://www.zeit.de/2005/33/Kreationismus">Warum Intelligent Design religi&#246;s motivierter Unfug ist</a>&#8220;).</p>
<p>Der SpOn-Artikel verschlimmbessert das Ganze noch mehr, indem die Onlinedebatte im Forum mit der Frage &#8220;<i>Is the &#8216;Muslim Manifest&#8217; an alternative to a clash of cultures?</i>&#8221; &#252;berschrieben wird. Da ist er also schon wieder, der <a href="http://www.woweezowee.de/2006/02/07/die-alte-leier-vom-kampf-der-kulturen/">Kampf der Kulturen</a>. Weil es dieses Konstrukt nicht <i>wirklich</i> gibt und das Manifest nur eingeschr&#228;nkt tauglich ist, antworte ich also mit: Nein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>We are sorry: Muslime gegen die gewaltsamen Proteste</title>
		<link>http://www.woweezowee.de/2006/02/08/we-are-sorry-muslime-gegen-die-gewaltsamen-proteste/</link>
		<comments>http://www.woweezowee.de/2006/02/08/we-are-sorry-muslime-gegen-die-gewaltsamen-proteste/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2006 12:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woweezowee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik (Welt)]]></category>

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		<description><![CDATA[Feuer, Gewalt und Geschrei sind noch der Fokus in der Berichterstattung &#252;ber die Proteste gegen die Karikaturen. Es gibt aber kleine Oasen. Z.b. wurde in Aarhus ebenso wie in Beirut gegen die Ausschreitungen demonstriert. Und unter sorrynorwaydenmark.com: We are sorry findet sich eine kleine Webseite arabischer und muslimischer Jugendlicher, die sich f&#252;r die Ausw&#252;chse entschuldigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.woweezowee.de/pics/sorrynorwaydenmark.jpg" width="237" height="165"/>Feuer, Gewalt und Geschrei sind noch der Fokus in der Berichterstattung &#252;ber die Proteste gegen die Karikaturen. Es gibt aber kleine Oasen. Z.b. wurde in <a href="http://www.ftd.de/pw/in/46248.html?nv=cd-rss">Aarhus</a> ebenso wie in Beirut <a href="http://www.dailystar.com.lb/article.asp?edition_id=1&#038;categ_id=1&#038;article_id=22018">gegen die Ausschreitungen demonstriert</a>. Und unter <a href="http://www.sorrynorwaydenmark.com/">sorrynorwaydenmark.com: We are sorry</a> findet sich eine kleine Webseite arabischer und muslimischer Jugendlicher, die sich f&#252;r die Ausw&#252;chse entschuldigen ohne gleich v&#246;llig kritiklos zu werden:</p>
<p>&#8220;Let us hope that instead of emboldening the bigots, this sorry affair will bring all open-minded, tolerant and reasonable people from the Arab, Muslim, Norwegian, Danish and European communities together to unite in a continued struggle of reason against prejudice, open-mindedness against bigotry and humanity against racism.&#8221;</p>
<p>[via <a href="http://streamtime.org//index.php?op=ViewArticle&#038;articleId=930&#038;blogId=1">streamtime.org</a>]</p>
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