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15 Jahre Recherchearbeit: Die Tag-für-Tag-Chronologie des Holocaust von Knut Mellenthin. [via TP]
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15 Jahre Recherchearbeit: Die Tag-für-Tag-Chronologie des Holocaust von Knut Mellenthin. [via TP]
“Die Blogszene ächzt und stöhnt unter einer Welle von teils völlig irrsinnigen Abmahnungen. War die Menge der Abmahnungen vor einem Jahr noch überschaubar, ist es jetzt so, dass man überhaupt nicht mehr so schnell folgen kann, wie Abmahnungen auf Blogger niederprasseln. Dieses Blog soll die Abmahnungen sammeln und zwar solche Abmahnungen, die durch einen Beitrag im eigenen Weblog entstanden sind.” Tolle Idee für ein Blog, um diesen Abmahnwahnsinn überhaut noch im Überblick halten zu können. –> Weblog: abmahnung.blogger.de.
In ihrer Gegenäußerung zur Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf für ein Telemediengesetz (TMG) befürwortet die Bundesregierung die Forderung der Länder, dass Anbieter von Tele- und Mediendiensten auch für Präventionszwecke Bestands- und Nutzungsdaten herausrücken sollen. Der Bundesrat hatte sich dafür eingesetzt, dass die Provider Auskunft über Informationen wie Name, Anschrift oder persönliche Nutzerkennungen auch für die “vorbeugende Bekämpfung von Straftaten” zu geben haben. “Die Bundesregierung stimmt dem Vorschlag zu”, heißt es lapidar in der Erwiderung aus Berlin zu diesem Plädoyer für einen neuen Einschnitt in die Bürgerrechte.
Heise Online: Bundesregierung will Kundendaten für vorbeugende Straftatenbekämpfung, via ix. Den Eindruck von Nico Lumma teile ich im Ürigen: “Das Schlimme ist vor allem: es interessiert keine Sau, was gerade passiert.”
Bezüglich der in BILD veröffentlichten Fotos deutscher Soldaten, fragt Christian Gapp auf Telepolis:
“Das Internet” hat völlig versagt. Schlicht und ergreifend. Wahrscheinlich deshalb, weil es dort immer nur um “George Dabbleyou” geht. Aber wo sind die kritischen deutschen Blogs, die darüber berichten, was bei “unseren” Auslandseinsätzen geschieht?
Eine berechtigte Frage, wie ich finde. Ich fühle mich da auch etwas ertappt. Selbst auf del.icio.us habe ich zu dem Thema bisher wenig gepostet.
Ich unterstütze die Forderung nach ersatzloser Streichung des § 35 Bundeswahlgesetz (Stimmabgabe mit Wählgeräten). Gründe gibt es einige; wem das nicht reicht, der kann sich ja mal die zukünftigen Debatten nach knappen Wahlausgängen vor Augen führen: Soviele gute Nerven wie es bräuchte, um das medial durchzustehen hatte ich nicht einmal, als ich noch jünger war. ;)
Der Dialog zwischen Christen und Muslimen darf nach Ansicht des Weihbischofs Hans-Jochen Jaschke nicht zur völligen Gleichbehandlung von Muslimen in Deutschland führen. Man müsse ihre Anerkennung mit “Augenmaß” voranbringen, sagte Jaschke heute früh im Deutschlandradio Kultur.
Außerdem fordert er, man solle doch mit “Liebe und Klugheit” diskriminieren einen Ausgleich finden (Frage: statt wie bisher durch das Entflammen von Asylbewerberunterkünften oder der Schaffung sogenannter “national befreiter Zonen”?). Verbale Gewalt. Der Sumo-Ringer, der dich aus dem Gemeinsinn stiftenden Ring stößt.
Pofalla wird die Äußerungen mögen.
[via MomoRules]

Gerade entdeckt, dass die gute Talkshow von Jörg Thadeusz als Podcast auf rbb-online zu haben ist. Gast in der aktuellen Sendung ist der Neonazi-Aussteiger Matthias Adrian.
Ich habe mich wohl getäuscht. Es gibt noch interessante Studien über Sabine Christiansens sonntägliche Talkshow. Aber ich schreibe hier ja gerne mal Unausgegorenes, dafür ist dies ja ein Blog.
Eines Besseren belehrt mich nun also Lobby Conntrol, die eine Studie mit dem Titel “Schaubühne für die Einflussreichen und Meinungsmacher – Der neoliberal geprägte Reformdiskurs bei ‚Sabine Christiansen’” vorgelegt haben (eine Kurzfassung gibt es als PDF). Ulrich Müller fasst zusammen: “In der jetzigen Form genügt die Sendung nicht dem öffentlich-rechtlichen Bildungs- und Informationsauftrag. ARD und NDR müssen jetzt die Weichen für eine konzeptionelle Neuausrichtung der Sendung nach Christiansens angekündigtem Abgang Mitte 2007 stellen.”
[vgl. auch Telepolis]
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