Archive for the 'TV&Leinwand' Category

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France 24 Trailer

Al Jazeera startete bekanntlich vor kurzem sein internationales Programm mit arabischem Blickwinkel, bald gibt es nun auch noch einen neuen französischen Blick auf die News der Welt. France 24 sendet (auch englischsprachig) ab dem 8.12. via Satellit. Bereits zu sehen gibt es den Trailer auf YouTube und zu lesen ein Watchblog.

[via Wortfeld]

Filmfestival

Atlantis Mannheim

Falls ich diese Woche wie verschollen erscheine, liegt es daran, dass ich versuche neben allem anderen auch noch so viele Filme wie möglich zu sehen.

Filmtalk

Al Jazeera English auf Sendung

Gestern hat Al-Jazeera seinen englischen Kanal gestartet. Hier sind die ersten 6 Minuten:

[YouTube; via roadstoiraq]

Been late

Ich war spät dran, so ca. 1996. Dabei ging das Internet ja schon 1993 tierisch ab*. [via Spreeblick und einigen anderen.]

* Bzw. noch früher: Continue reading ‘Been late’

Musikantenstadl erforscht

Der Musikantenstadl im Lichte der Wissenschaften: Nach dem Motto “sie beforschen uns” warf ein internationales und interdisziplinäres Forscherteam einen Blick hinter die Kulissen der erfolgreichen TV-Sendung. In der “Stadl-Familie” finden Menschen längst vergessen geglaubte Werte: Treue, Sicherheit, Geborgenheit, Stabilität und eine klassische Rollenverteilung von Mann und Frau. Die Untersuchungsergebnisse belegen, dass es gerade die sozialen und wirtschaftlichen Ungewissheiten der Moderne sind, die den Musikantenstadl so erfolgreich machen. Die Betrachtung durch den “fremden Blick” bietet Erkenntnisse über österreichische Identitäten und Konstruktionen alpiner Populärkultur, die für einheimische Forscher vielleicht unerkannt geblieben wären. [EVIFA-News]

Ich habe mich schon lange gefragt, was die ungebrochene Popularität der Volksmusiksendungen ausmacht. Das Buch sollte ich mir also zulegen.

Kritik am Tagesthemen-Beitrag über Videos im Netz

Verkürzt, verknappt, wild zusammengewürfelt und im Kern ein Beitrag zur Rechtfertigung der PC-GEZ-Gebühr? Möglich. Mindestens gut begründet ist sie jedenfalls, die Kritik am Beitrag Privates im Internet:

Gerade ist es einem Autoren in den Tagesthemen gelungen, einen Film zu Videos im Internet mit folgenden Themengebieten zusammenzustellen: Grup Tekkan, lonelygirl15, Bürgerjournalismus: Hurrican Katrina und Nahost-Propagandavideos, DJV-Chef Konken, nochmal Grup Tekkan. Das Resultat war dementsprechend. [Quelle: Wortfeld]

Die ARD hätte gern GEZ-Gebühren für PC. Mit Beiträgen wie dem über Videos im Internet in dieser Woche in den “Tagesthemen” qualifiziert sie sich aber eher für den Entzug sämtlicher Zuwendungen. [Quelle: Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer]

Schade, dass Steffen Büffel — der in dem Beitrag kurz zu Wort kam — in seinem Blogeintrag zur Sendung keine Stellung zum Inhalt bezieht (sich aber auf Wortfeld in den Kommentaren etwas irritiert zeigt). Möglicherweise kommt ihm als Medien- und Blogberater der etwas undifferenzierte Web2.0-Hype nicht ganz ungelegen. Andererseits muss man es begrüßen, wenn “jüngere Experten” in den Mainstreammedien das Wort ergreifen. Nur würde ich dann etwas mehr an Qualität der Information erwarten — die alte ethnologische Krankheit eben: Bevor man nur einen Satz zugestanden bekommt, sagt man lieber gar nichts, denn zu differenzieren und Komplexitäten darzustellen geht so nicht.
Dieses Kommunikationsproblem war der ursprüngliche Auslöser für mein Interesse an der Medienethnologie [2 Felder: a) Praktisch: wie bringe ich ethnologische Themen und Experten in die Medien, b) Analytisch: Medien als Feld und Kultur]. So etwas wie dieser Tagesthemen-Beitrag gibt den Vorsichtigen natürlich wieder einmal recht.

Thadeusz als Podcast

Gerade entdeckt, dass die gute Talkshow von Jörg Thadeusz als Podcast auf rbb-online zu haben ist. Gast in der aktuellen Sendung ist der Neonazi-Aussteiger Matthias Adrian.

LobbyControl über Christiansen

Ich habe mich wohl getäuscht. Es gibt noch interessante Studien über Sabine Christiansens sonntägliche Talkshow. Aber ich schreibe hier ja gerne mal Unausgegorenes, dafür ist dies ja ein Blog.
Eines Besseren belehrt mich nun also Lobby Conntrol, die eine Studie mit dem Titel “Schaubühne für die Einflussreichen und Meinungsmacher – Der neoliberal geprägte Reformdiskurs bei ‚Sabine Christiansen’” vorgelegt haben (eine Kurzfassung gibt es als PDF). Ulrich Müller fasst zusammen: “In der jetzigen Form genügt die Sendung nicht dem öffentlich-rechtlichen Bildungs- und Informationsauftrag. ARD und NDR müssen jetzt die Weichen für eine konzeptionelle Neuausrichtung der Sendung nach Christiansens angekündigtem Abgang Mitte 2007 stellen.”
[vgl. auch Telepolis]