ZAPP, bestes Medienmagazin around, über das Institut Media Tenor und dessen “Analyse” zur Berichterstattung über den Libanon-Krieg in ARD und ZDF:
“Roland Schatz, der Chef des Instituts wird weiterforschen. Und darauf hoffen, dass weitere Kunden auf ihn und seine Methoden hereinfallen.”
Ziemlich deutlich. Bereits 2004 hatte sich das Magazin unter der Überschift “Datenmanipulation – Die Kampagnen des Medien Tenor” dem dubiosen Verein angenommen. Den jüngeren Bericht von vergangenem Mittwoch gibt auch als Real-Video zu sehen.
Naja, zumindest verlegt sie ihren Lebensmittelpunkt ins Ausland — mit Konsequenzen: Christiansen hört auf und Jauch kommt. Gefühlte acht Millionen Essays über bundesdeutsche Politik-im-Fernsehen-Kultur, in denen für alles und jede These ausschließlich diese Werbeplattform für Politiker ohne Ideen herangezogen wurde, haben damit von jetzt auf gleich nur noch historischen Wert. Viel wichtiger ist aber die Frage: Wie wird man denn ab September 2007 noch Millionär? // (Achso, Jauch macht wohl auch bei RTL weiter.)
[via Medienrauschen]
Auf die Fake-Doku über HumaniTV war ich anfangs tatsächlich reingefallen. Wie nahe die Realität in London mittlerweile rückt, zeigt ein Artikel auf Telepolis:
Bald sollen bis zu 20.000 Menschen Zugang zu den Aufnahmen von Überwachungskameras erhalten und von ihren heimischen Fernsehgeräten und Computerbildschirmen aus ihre Nachbarschaft beobachten.
[Videoüberwachung neuer Qualität: in London sollen Bewohner ihr Viertel selbst beobachten]
Ang Lees “Brokeback Mountain” bedroht den Western und die christliche Familie. Gibt es dieses Wochenende also eine “schwule” oder homophobe Oscarverleihung; oder gar eine politische? Oder dank Jon Stewart eine witzige, unterhaltsame und politische?
(…) politics and the Oscars have a long history of going together about as well as Muslims and Danish cartoons. [Arianna Huffington]
Möglicherweise wird es auch gähnend langweilig, wie so oft. Wir werden sehen …
Tal der Wölfe werde ich mir anschauen. “Aus Prinzip“, wie man sich hier im Badischen oft begründet.

Sehr empfehlenswert und als Videopodcast von je 59min zu haben (iTunes-Link).
Auf der Webseite findet sich auch eine interessante, kurze Doku rund um eine Rede von Amy Goodman über Independent Media in a Time of War. Ausgesprochen interessant sind dabei die Vergleiche zwischen CNN (Was sieht der Amerikaner im TV) und CNNinternational (und was der Rest der Welt).


ZDF Nachtstudio: immer entweder gähn oder gut. Gestern und wohl heute nochmal letzteres. Wenn nur dieser nervende Schlaumeier und wirre Kopf Poschardt nicht dabei wäre (*) … obwohl, das würde auch was von den Entertainment-Qualitäten des Zweiteilers nehmen.
*… der sich zudem erdreistet mit Blumfeld zu argumentieren. Wahnsinn.
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